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Archiv: Sachen

Signalstöckchen in schön

Donnerstag, April 5th, 2012

Meine neue Gerte ist nicht nur sehr schön und stilvoll, nein, sie ist auch noch nett! Handgefertigt und unikatig betseht sie aus Holz, Leder und Pferdhaar. Da sie weniger federt als die meisten Gerten und am ende ein Pferdehaarzöpfchen mit lederbändchen hat macht sie “Tap Tap” mit ein bischen “Flap” am Ende. Das ist als Signal dem Pferd gegenüber viel netter als das übliche “Schwitzschzzzz”, finde ich.

Jetzt darf ich sie nur nicht verlieren!

Was neues zum lesen

Freitag, Januar 9th, 2009

Es gibt was neues im Zeitschriftenuniversum. Die Hofreitschule in Bückeburg bringt ab jetzt ein Magazin heraus. Die erste Ausgabe ist kostenlos und ohne Abo. Da kann man ja nichts falsch machen! Lasst uns auf guten Inhalt hoffen. Und vor allem auf Abbildungen die den Texten nicht widersprechen, wie in ALLEN anderen Zeitschriften. Ich bin hier sehr zuversichtlich!

Ein Besuch dort lohnt sich im Übrigen auch. Die Pferde sehen zufrieden und ruhig aus, gehen auch schwere Lektionen entspannt und in gesunder Haltung und es gibt keine Grobheiten beim Reiten. Auf der Homepage kann man in einem Filmchen einen Vorgeschmack bekommen. Im Pferdemuseum sind, unter anderen interessanten Dingen, diverse Sättel aus aller Welt zum Probesitzen aufgestellt. Ein schönes Ausflugsziel.

Horses for LIFE

Montag, Dezember 15th, 2008

Eine sehr informative und schöne Online-Zeitschrift gibt es zu empfehlen: Horses for LIFE. Hier kann man Tagelang herumlesen. Wer dann mehr will kann sie abonnieren und alle Artikel auch im Archiv vollständig einsehen.

Ein Plautzengurt

Sonntag, Dezember 7th, 2008

Das ist der neuste Trick um Reykjaviks  Sattel daran zu hindern auf ihren Hals zu rutschen. Es scheint sie nicht groß zu stören. Sie trabt unbeschwert mit dem Riemen der sonst Rodeopferde auf Touren bringt…

Los, Lesen!

Montag, November 24th, 2008

Aufgrund der blöden deutschen Titel die Mark Rashids Bücher haben kam es mir noch nie in den Sinn sie zu lesen. Tine hat sich aber drei Exemplare auf englisch gekauft und diese haben nicht nur ein wesentlich ansprechenderes Äußeres sondern auch erträgliche, ja schöne Titel.

Ich habe mit “Horses Never Lie” begonnen und bin äußerst angetan. Mirchen und Muli durften gleich als Versuchsobjekte herhalten und sie haben es sehr gut aufgenommen. Die Bücher lassen sich so herunterlesen, denn es sind viele kleine Geschichten in denen der Author einen Aha-Effect erlebt hat. Und ich auch!

Als zweites habe ich “Considering the Horse” gelesen. Das Buch ist älter als das obere und daher ist das Konzept des passieven Leaders und wie man den leisesten Versuch des Pferdes erkennt noch nicht so auf den Punkt gebracht. Die Geschichten sind trotzdem sehr lehrreich und amüsant geschrieben.

In “Horsemanship Through Life” erzählt Rashid viel über Aikido und wie die Philosophie dieser defensiven Kampfsportart ihn in anderen Lebensbereichen, vor allem im Umgang mit Pferden, geholfen hat. Der sinnvolle Einsatz des eigenen Körpers und der Balance müssen erlernt, verstanden und geübt und geübt werden…

Jetzt lese ich gerade “Life Lessons From a Ranch Horse“. Bisher gefällt es mir so gut wie “Horses Never Lie”. Buck ist einfach der beste Pferdekenner (da selber Pferd) und das Sinnbild eines Passive-Leader: Konfrontationsmeidend, geduldig, vorausschauned, beharrlich, beständig und immer in einem ausgeglichenen Gemütszustand Rückschläge beheben und weiter machen.

Demnächst: “A Good Horse is Never a Bad Color

Das Pferde-Schmerz-Stop-Band

Samstag, November 8th, 2008

Es scheint doch tatsächlich ein Nasenband zu geben was wirklich den Pferden hilft. Mit dem Kineton- oder Puller-Nasenband kann man das Pferdemaul nicht zuschnüren sondern es ermöglicht dem Pferd jederzeit den Kontakt der Trense zu Zunge und Unterkiefer zu beenden. Der Zügelzug wird bei öffnen des Pferdemauls auf die Nase umgeleitet. Den Kontakt zu den Mundwinkeln kann man, soweit ich es sehe, durch Auffwärtseinwirkung ungehindert aufnehmen.

Ein Kineton wird bei Pferden angewendet die das Gebiss fürchten denn es gibt ihnen das Vertrauen, dass sie zu viel Druck und Schmerz auf Kiefer und Zunge jederzeit abstellen können. Es “heilt” Puller und Durchgänger und bestätigt wieder, dass nicht mehr sondern weniger Schmerz aufbrausende Pferde hält. Zu diesem Gedanken passt auch die Tatsache, dass zu “heiße” weil empfindliche Rennpferde zuweilen mit einem Schaumstoffgebiss geritten werden.

Es kann allerdings passieren, dass die Mundwinkel zwischen Trense und Nasenband gezwickt werden. Da ist wohl eine Gebissscheibe angesagt. Es muß auch darauf geachtet werden, dass es nicht so kurz verschnallt wird, dass die Lage der Trense im Maul verändert wird und das Nasenband soll so stabil sein, dass es nicht auf der Nase nach vorne rutscht und die Atmung behindert. Zur Not muss man es mit einem zusätzlichen Riemen an seinem Ort befestigen. So wie bei manchen Island-Reithalftern mit einer kleinen Lederbrücke oder so wie bei manchen Doma Vaquera-Trensen mit einem Riemen zwischen den Ohren, vom Nacken bis zur Nase.

Wenn man eine Trense in der Art wie sie in Zentralasien genutzt wird, etwa bei den Afghanen oder Mongolen, nehmen und den Nasenriemen etwas kürzer bemessen würde… dann hätte man evtl. die Vorteile eines Kineton-Nasenbandes, ohne dessen Nachteile. Wäre das Nasenstück kürzer könnte sich das Pferd auch hier durch Maul öffnen vor zu grober Zügeleinwirkung schützen.

Am besten ist es natürlich wenn man auch in Schreckmomenten nicht am Zügel zieht. Wer sich diesen Reflex noch nicht abgewöhnt hat und ein Pferd reitet, dass zur Panik neigt aber dennoch auch mal eine Trense benutzen möchte (da man diese über Abkauübungen auch zur Beruhigung der Pferde einsetzen kann) könnte diese Notbremse für sein Pferd so lange einbauen bis das Zügelgraptschen im Griff ist.

Eigene Erfahrungen haben wir damit nicht, es klang nur so interessant. Wir sind selber alle mit Knotenhalfter geritten bis Pferd und/oder Mensch soweit waren die Wirkungen der Trense, eine nach der anderen, kennen zu lernen und der Graptschreflex minimiert war. Auch weil man sich und dem Pferd vertraut. Man weiß was statt zerren zu tun ist und läßt dem Pferd seine Reaktionen ohne jede sofort unterbinden zu wollen.

Nachtrag:

Ich sehe gerade, dass die australischen Renn-Nasenbänder oder bit lifter ohne Mundwinkel einklemmen die Zunge und Kiefer vor zu starker Einwirkung schützen. So einfach und doch so effektiv!

Lesen und laufen

Dienstag, September 23rd, 2008

Wanderreitgeschichtenbücher auf deutsch!
Na wenn da mal nicht ein paar Lieblingsbücher bei sind. Einige Kurzgeschichten sind auch online zu lesen (leider nicht in der abgespeckten deutschen Version sondern nur auf englisch).

Pferdefernsehen!!!

Donnerstag, August 14th, 2008

Das Internet ist doch was feines. Mit Pferdefernsehen für alle! Man muß sich ein wenig durchstöbern, es gibt dort gute und eher “mittelgute” Filmchen zu sehen aber die Vielfalt ist so groß, da sollte jeder etwas interessantes finden. Mein persönlicher Favorit soweit ist “Pferdesafari”

Weil ich ja so gerne barfuß reite…

Montag, August 4th, 2008

… gefällt mir diese Lösung der Gaúchos äußerst gut. Flip-Flop-Steigbügel, darauf habe ich gewartet!!


Foto von Eduardo Amorim creative commons

 

Pferde, Menschen und Verhaltensforschung

Dienstag, April 8th, 2008

Heute habe ich die Seite von Prof. Dr. Klaus Zeeb für mich entdeckt. Dort gibt es neben Bemerkungen zu verschiedenen Themen der Pferde- und Tierausbildung im Allgemein auch einige Videos zu kaufen. Nun steht mein Hirn wieder vor der schwierigen Aufgabe sich für eine begrenzte Zahl von Videos zu entschieden…

Satteln und gesattelt werden

Mittwoch, Februar 6th, 2008

So! Nach dem letzten Ausritt ist die Geduld mit meinem Sattel entgültig zu Ende. Die ewige Sattelsuche muß mit dem Kauf eines neuen Exemplars endlich ein Ende nehmen.

Diverse Überlegungen müssen nun zu einer Entscheidung füren. Also, der Sattel soll eine große Auflagefläche haben um das Gewicht gut zu verteilen, soll das liebe Tier aber nicht in seiner Bewegung einschränken er soll den Pferderücken vor ungeschickten Reiterbewegungen schützen, dabei aber eine feine Kommunikation zulassen.

Bewegungsfreiheit:

Vor allem die Schulter soll frei sein, denn die Längsbiegung im Rücken ensteht offensichtlich hauptsächlich dort und in der Längsrotation der Hinterhand aber nicht in der Seitlichen Biegung der Rückenwirbel außerdem soll das Pferd vorne leicht werden und nicht noch das Reitergewicht zusäzulich vorne draufgepackt bekommen. Wie diese Schulterfreiheit zu erreichen ist bleibt die große Frage. Laut Parelli ertaste man die hintere Kante des Schulterblattes, dann ziehe man das betreffende Vorderbein maximal nach vorne und ertaste in dieser Position wiederum das Schulterblatt, dass jetzt ca. 4 cm weiter hinten liegt. Dahinter soll der Sattel liegen. Aha, dieser Meinung ist auch Fritz Stahlecker, Theresa Sandin und Nancy Nicholson. Der 3000-Ocken-Parelli-Sattel liegt aber auf den Fotos nicht wie beschrieben hinter der Schulter. Oder soll da hinten nur der Schwerpunkt des Sattels, nicht die Vordekante liegen? Der Druck soll laut Bentaiga vom Trapezmuskel und den Schultern weg auf die Rippen geleitet werden und dies gelingt mit einem Starren, V-förmigen langen Vorderzwiesel der Vaquero-Sättel, dessen leichtere und flexible Neuinterpretation sie anbieten. Die Balance-Satte-Hersteller weisen darauf hin, dass die Frontansicht des Kopfeisens ein umgedrehtes U sein soll, statt des Üblichen Omega um so der Schultermuskulatur Platz zu lassen. Ah, ja, und wieder laut Parelli muß der Schwerpunkt des Sattels weit genug hinten liegen wenn man diesen, weit ab vom Schulterblatt, weiter kaudal zu liegen kommen lässt. Denn dort liegt das vordere Sattelende tiefer als wenn es sich auf der Schulter stützt. Oder sollte man vielleicht doch einfach die gesamte Schulter unter dem Sattel verschwinden lassen so das sie da unten hin und her gleiten kann und wenigstens nicht immer wenn das Pferd mit dem Vorderbein nach vorne ausgreift an die Vorderkante eines direkt hinter der Schulter liegenden Sattelt stößt?

Der Lendenbereich:

Nu soll das Gewicht des Reiters nicht weiter hinten als bis zum Ansatzpunkt der letzten Rippe an der Wirbelsäule liegen, weil’s da ach so empfindlich ist. Und die Nieren… die garnicht da liegen wo es immer heißt… Die Westernreiter sehen das anders, haben allerdings auch wirklich flächige Sättel wo kein Kissen punktuell auf irgendeine empfindliche Stelle drücken sollte. Ähnlich ist es bei den Vaquero-Sätteln. Sie sind hinten sehr flächig und leiden den Druck von oben seitlich auf die Rippen. Ob bei Druck allerdings überhaupt die Nieren etwas davon spüren habe ich mich schon immer gefragt da diese doch unter Schichten von Rippen, Wirbelknochen, Sehnen und Muskeln liegen und, bis auf stichartige starke Mutilationen auch nicht sonderlich druckempfindlich sind. Die Parellis haben neben ihren Westernsätteln mit der gewohnt großen Auflage einen Dressur oder Vielseitigkeitssattel entwickelt, sind allerdings der Meinung, dass man mit Sätteln des “englischen” Typs, auch mit ihren optimierenden Anpassungen, nicht länger als 4 Stunden reiten sollte. Nun ja, die Anhänger des Armeesattels sind da wohl anderer Meinung.

Rutschfestigkeit:

Nun, wenn wir uns entschieden haben wo der Sattel nun liegen soll müssen wir ihn dort auch fixiert bekommen. V-Gurtung, Hinterzeug, Schweifriemen, Vorgurt ( aber dieser verschiebt das Problem irgendwie auch nur vom Sattel zum Vorgurt), vorne aufpolstern und “shimmen”, also vorne aufpolstern oder einfach so fest zuziehen, dass der Sattelgurt sich wie eine Art Korsett eine Taille formt wären da so Ansätze. Wobei man bedenken sollte, dass bei einem Versuch in dem Rennpferden der Sattelgurt mit 5, 10 und 15 kg fest gemacht wurde in dieser Reihenfolge auch einen Leistungsabfall hatten.

Nachgiebigkeit:

Der Sattelbaum soll das Gewicht des Reiters von den Punkten an dem das Gesäß zum Aufliegen kommt auf eine möglichst große und stabile Fläche verteilen oder umleiten aaaber: er soll die Bewegungen nicht einschränken und in der Bewegung nicht zwicken. Ein starrer Baum muß perfekt aufliegen und darf keine Brücke bilden. Ohne Baum birgt die Gefahr, dass er sich durchbiegt und das Gewicht nicht verteilt. Ein flexibler Baum (mit der flexibilität die dem Reiter + Gepäckgewicht angepasst ist und diesen Flexibilitätsgrad auch nach Jahren beibehält) sollte beides erfüllen. Pappelapapp sagen da die Anhänger des starren Baumes und des festen Sitzgefühls. Alles was die Bewegungen von Reiter und Pferd für den jeweils anderen schwammig macht ist unnötig. Das gilt auch für weiche Polster und Luftkissen. Jaa, und Gelkissen sind, wir Aquarienfreunde wissen das von der Isoporunterlage unserer Becken, gefährlich. Da das Material unter Druck nicht beliebig weichen kann enstehen fiese Druckspitzen. Also Streifen oder Löcher rein! Der Einwand der Waberigkeit ist hierdurch natürlich nicht gelöst.

Nähe zum Pferd:

Nah am Pferd wollen wir sein, quasi im Pferd drin, wie ein Zentaur. Oder wollen wir doch, dass Luft zwischen unsere Schwitzenden Hintern und dem Pferderücken wehen kann und dafür auf einer schwebend aufgehängten Sitzfläche Platz nehmen? Wer’s kann der kanns, man sah schon Pferde perfekt under’m Distanz- und Westernsätteln Piaffieren… Ein Sattel der toll passt und nicht tausend Sattelunterlagen braucht sieht chick aus, finde ich, und ist luftiger.

Reiters Sitzposition:

Bewegungsfreiheit baruchen wir für die Hilfegebung und um uns verschiedenen Pferdebewegungen anzupassen. Die Cuttingsättel haben extra große und flachere Sitzflächen damit der Reiter die heftigen Bewegungen des Pferdes ausgleichen kann. So wie beim Rodeo vielleicht. Andere wollen ein festes Sitzgefühl, ihnen ist am liebsten der Reiterschenkel wird von formgebenden Pauschen in Position gehalten. Einwände so ein Reiter könne garnicht ohne Pauschen reiten und würde sich nur auf diese statt auf einen geschmeidigen Sitz verlassen hört man von verschiedenen Seiten (1, 2). Hohe Vorder- und Hinterzwiesel übertragen die Gewichtshilfen wie ein Hebel und geben diesen somit mehr Macht. Ein Pferd, dass verstanden hat was man ihm sagen will braucht allerdings nirgends mehr Druck, nicht im Maul, nicht am Bauch und nicht auf den Rücken. Das sichere Gefühl auf einem Sattel, der durch Pauschen und Zwiesel eine Art Sesselkomfort auslöst, ist dann dahin wenn man das tierische Transportmittel aus irgendwelchen Gründen möglichst schnell verlassen möchte oder wenn man dies bei einem gemeinsamen Sturz nicht mehr schafft und irgendwelche Zwiesel sich mitsamt Pferdekörper in den darunterliegenden, eigenen Oberschenkel drücken.

So. Und nun die Entscheidung für ein Sattelmodell:

Die Westernsättel die ich kenne drücken ganz schön vorne in den Trapezmuskel und Schulter, links und rechts vom Wiederrist und wiegen (einige Kunststoffmodelle ausgenommen) fast so viel wie ich selber. Der Campoflex von Bentaiga hat sich hinten immer hochgehebelt wenn kein Reiter drauf sitzt und das Mirchen hat die ganze Zeit die Ohren angelegt. Den hat sie rausgewählt… Der Omega von Bentaiga war sehr gemütlich für mich. Die Vorderkante des Sattels hatte einen Wulst der sich weiter nach unten zieht als das Kopfeisen und ich mich deswegen Frage wozu er da ist außer um sich in Mirchens Speckwulst zu drücken. Und so frei wie der Beschreibung nach zu vermuten war die Schulter dann doch nicht. Ich müsse eine Kopfeisennummer größer nehmen. Ja, schön, dass der Sattelanprobatör extra angereist kommt um mir zu sagen, dass eine Nummer größer bestimmt passen wird. Hm. Nicht für über 2000 Euronen. Mit dem Wintec habe ich geliebäugelt aber nur kurz probiert. Er ist nach Vorne gerutscht. Ob man dort wirklich wie auf einem Hüpfball sitzt wie Parelli und Theresa Sandin behaupten kann ich nicht wirklich sagen. Der Parelli Sattel hat auch eine aufblasbare Unterlage von der man allerdings, um genannten Effekt zu vermeiden, die Luft nach dem Satteln und Gurten wieder zum großen Teil ablässt. Die Balance Sättel klingen gut. Gibt’s aber nur in England und die verschiedenen Polsterungen und Satteldecken, die miteinander kombiniert werden müssen und immer neu angepasst werden sind zwar toll dynamisch wie der Pferdekörper bedürfen aber auch einer kundigen Handhabung. Der Potrera war gerade in meinem Köpfchen als mir wieder ein so schönes Foto vom Bent Branderup auf dem Hugin vor die Klüsen geraten ist und die Schulter sah so frei aus und die Auflagefläche sah so groß aus und der Bent so zufrieden… Ok, dachte ich mir, warum nicht einen Epona? Die Auflagefläche ist groß aber durch nur eine Lederschicht zwischen Oberschenkel und Pferd sehr nah an diesem. Er sieht schön aus, hat eine V-Gurtung usw. Baumlos…?! war meine erste Reaktion. Ok, mit Lederbaum und und sooo schwer bin ich ja nun auch nicht. Das habe ich dann der Tine verkündet und sie hat mir einen Link zu einem Hidalgo geschickt. Nun kostet der Epona 2200 und der Hidalgo 460 Schleifchen UND den Hidalgo kann man als Sondergröße auch in so kurz bestellen wie man will. Juhuuuu, denn auf’m Mirchen ist von 4 cm hinter Schulterblattende und letztem Rippenansatz nur 45 cm Platz. Kurz Überlegen… Laut eines Samurai-Filmes den ich am Wochenende gesehen habe soll man Entscheidungen innerhalb von sieben Atemzügen fällen. Probesattel bestellt!

Wenn das mit dem Lederbaum nichts ist bleibt mir noch der Bückeburger Schulsattel von Deuber&Partner mit einem verstellbares Kopfeisen und dann doch nicht für so günstig.

Das Mirchen, das ja Mitspracherecht hat, … eigentlich hat sie das Schlusswort… naja, das Mirchen haßt den Hidalgo Sattel. Die Nala hat ihn wohl gemocht aber er hat uns Reitern auch eher so mittel gefallen. Vielleicht hätten die Hersteller als Probesattel einen eingesessenen schicken sollen da ein neuer zur Probe garkeinen Sinn macht außer, dass man bei Rückgabe das Porto selber bezahlen muß was sonst gesetzlich der Verkäufer trägt wenn man eine Wahre in dieser Preisklasse zurückschickt.

Nun ja, das Mirchen mag den Barefoot vom Muli, meinen alten Passier&Söhne Vielseitigkeits-Schwerpunkt-Dressur-Sattel (obwohl ich finde dass er auf die Schulter drückt) und meinen alten Thoroughbred Vielseitigkeitssattel. Den nehmen wir ersteinmal und dann suchen wir also bei Barefoot und Dressur- und Vielseitigkeit. Ich muß zugeben, es gefällt mir, dass man durch den Barefoot-Sattel die Bewegung der Pferdemuskeln fühlt und laut Cavallo-Test scheint er die Pferdeschulter wirklich in Frieden zu lassen.

Die Sattlerei Nock klingt gut und der Philippe Karl (unser Held) hat einen Childeric “Dac” (das Bildchen mit dem Dressurpferd auf der Seite ist unter aller Sau!).

Der ROC hat auch ein interessantes Konzept. Er scheint eine Gute Lösung für Leute zu sein, die sich damit beschäftigen und somit die Polsterung anzupassen fähig sind.

Rebeccas Wintec Vielseitigkeitssattel passt ihr jetzt super, sie mag ihn, er drückt nirgendwo und ich fühle mich nicht übermäßig als säße ich auf einem Hüpfball. Aber vor allem rutscht er nicht mehr nach vorne! Auch nicht wenn wir im Gelände leicht bergab traben und galoppieren.

Studien über die Druckbelastung des Sattels auf den Pferderücken gibt es hier zu lesen.

Nachtrag: Ich habe jetzt einen Balance Sattel und das ist mit Abstand der beste Sattel den ich je benutzt habe!

Die Beratung war ausgezeichnet, Mirchen geht freier den je und ich habe den Sattel “bis auf die Nieren” im Gelände getestet. Er hält in jeder Lage und drückt einfach nicht auf die Schulter.

Er ist absolut empfehlenswert.

DVD-Empfehlung

Montag, Oktober 1st, 2007

A Matter of Trust (Teil V). Walter Zettel gibt unter Anderen Linda und Pat Parelli Dressurunterricht. Ein weiteres Steinchen im Puzzle der Pferdeausbildung.

Ist aber keine Lehr-DVD, die alles genau erklärt (zumindest Teil V nicht).

Zum lernen immer noch: Parelli Heimstudium 1-3, Liberty & Horse Behavior und dann zum Reiten: Philippe Karl 1-3.

Buchempfehlung

Dienstag, September 18th, 2007

Das beste was ich in letzter Zeit zum lesen in die Finger bekommen habe!

Bildschirmschoner = Bildschirm schöner

Samstag, August 25th, 2007

Auf Tovero.de gibts kostenlose Pferde-Bildschirmschoner soweit das Auge reicht.

Wenn die Wäsche zwickt…

Montag, August 20th, 2007

Drückt´s an der Schulter und quetscht´s am Rücken dann muß dem Pferdchen geholfen werden. Zu einem neuen Sattel gibt es auch ein Rücken-wieder-Aufbau-Programm.

 

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