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Wieder da!

Dienstag, 2010-08-31

Erste Bilder vom Dressurlehrgang gibt es schon. Der Bericht kommt. Das liebe Mirchen war heute ganz oberbrav und hat natürlich nicht mehr gelahmt…


Mit Kiwiaugen hingesehen

Dienstag, 2010-08-24

Mirchen humpelt ein wenig und ich muss doch wichtig zum Dressurkurs. Statt in Panik zu geraten hoffe ich auf ihre Genesung, übe alles was man im Halt und Schritt so üben kann und halte die brave Witka als Reserve parat. Also gab es erstmal ein, zwei Wochen Routine fördernde Übunseinheiten in der Halle. Die Pferde finden es gut dort denn es ist schattig und fliegenfrei.

Mitten in diese Hochkonzentratphase ist Ian Benson aus Neuseeland wieder hier in der Nähe. Ich dachte eine Abwechslung wäre mal gut und bisher haben wir von ihm immer wichtige Hinweise bekommen.

Mirchen ist während Ian da ist fast immer eine mittlere Katastrophe und danach viel besser als vorher. Der erste Teil dieser Regel hat sich bereits vorhin erfüllt. Sie mag es offensichtlich nicht gerne wenn ich mich unter seiner Anleitung anders verhalte…

Wir wollten eine Balance herstellen zwischen nah zu mir herkommen und weiter weg gehen ohne zu nah zu kommen und ohne wegzurennen und gar nicht mehr mitzumachen. Letzteres war ihre Spontanreaktion auf diese Idee. Also haben wir mit Mirchen die Übung mit dem unsichtbaren langen Zügel von letztem Jahr nocheinmal aufgegriffen. Nur diesmal in der großen Halle (das ist dann etwas mehr Laufarbeit für den Menschen).

Dann kam Witka. Ian hat vorgeschlagen sie unter dem Sattel anzusehen, also mit mir drauf. Und da gab es dann auch einige Ahas: Ich bin von der Hüfte aufwärts ein Kartoffelsack und von der Hüfte abwärts eine Dressurreiterin mit herausgedrücktem Hintern…  nun gut. Wir haben das soweit behoben, hoffentlich.

Dass nicht nur Adler, sondern auch Kiwis scharfe Augen haben wurde mir bewusst als ich geradeaus auf dem Hufschlag geritten bin und Ian plötzlich gefragt hat: “Da! Was hast du gerade gemacht oder gedacht?!” Äh, warum? Ich habe gerade gedacht ich reite auf der langen Seite mal Schulterherein. “Dein Pferd hat gerade geguckt als wenn es den Start für das Rennen sucht”. Ja und da haben wir wieder einen Punkt. Nicht das Pferd spannt sich im Schulterherein an sondern der Reiter schon vor dem Schulterherein und somit auch das Pferd.

Dann noch die kleine Kleinigkeit, dass ich in den Seitengängen, im Bemühen den Schenkel der Bewegungsrichtung deutlich aus dem Weg zu nehmen, die Fußspitze nach innen, richtung Schulter drehe und somit eher bedrohlich Schulterverwahrend wirke.

Und die Vorhandbelastung wegen aufs Pferd glotzen statt in die Weiten des Reitplatzes. Und die Zügelhilfen können noch zarter-abwartend sein. Ja, sonst war alles ganz gut.

Einen sehr großen Effekt hatte sein Hinweis und die dazugehörige Veranschaulichung beim Rückwärtsrichten. Ich wollte also rückwärts. Das war auch alles was ich so gedacht habe, Beine passiv zurückgelegt und beide Zügel angenommen. Witka fands doof. Ian wußte auch warum. “Was soll sie denn machen?” Na rückwärts! “Ne, genauer, was genau. Mit welchem Bein soll sie anfangen?” Da ist mir dann das Licht aufgegangen. “Du gibst die Hilfen parallel. Sie soll also, wenn sie ein gehorsames Pferd ist das machen:” und er fing an mit beiden Beinen gleichzeitig rückwärts zu hüpfen. Ein bischen länger als ich es zum verstehen gebraucht habe ;o)

Danach gab es ein perfektes Rückwärts von Witka und für mich noch eine Übungseinheit Aus-dem-Halt-einzelne-Pferdebeine-ansprchen-und-bewegen: “Vorne links nach links, hinten links nach rechts…”

Und so übt sie noch heute ihre Hilfen klar zu geben… (es war zwar erst heute morgen aber ich werde es bis an mein Lebensende üben).


Feuer und Eis

Dienstag, 2010-08-17

Meine beiden Persönlichkeitstrainerinnen. Die Damen quittieren Fehler meinerseits auf ganz unterschiedliche weise. Jedoch sind sie sich erstaunlich einig was denn unerwünschti ist.

Ich finde es wirklich erstaunlich dass beide in den gleichen Situationen, also immer wenn sie etwas nicht verstehen (meistens weil ich es nicht gut genug erkläre oder zu dolle mache) die eine mit Nervosität, die andere mit Nichtmerhreagieren antwortet. Und da sind beide gnadenlos.

Wir üben gerade meine Reaktionsgeschwindigeit im Aussetzen der Hilfen zu verbessern, Grundvorraussetzungen für alle Übungen besser vorzubereiten und mich über alles zu freuen.

Ich habe die beiden so lieb. Ein tolles Team!


Eine Reitstunde mit Witka

Montag, 2010-08-02

Anglo-Araber Distanzrennpferdchen

Bildchen Teil 1 gibt es hier und Teil 2 hier zu sehen.


Die Kornkreise der Reiterei

Freitag, 2010-07-30

Auf seiner Internetseite hat Philippe Karl einen neuen Artikel über die uns allen bekannten Korn- ach ne Bewegungskreise der Vorder- und Hinterhand geschrieben, hehe. Wie immer: recht hatt er und lachen mußte ich wieder über seine bissige Schreibart und dem lustigen Bildchen.


Plitsche platsche, Regen und Matsche!

Mittwoch, 2010-07-28

Mehr Bildchen hier.


Es war einmal die Neugierde…

Dienstag, 2010-07-27

Vor zwei Jahren habe ich das Buch von Jean-Claude Racinet gelesen: “Baucher: Enfant terrible oder Genie?”  Sehr fasziniert von den Ideen, die darin geäußert werden und neugierig ob das alles so stimmt haben wir einen Versuch gestartet. Wir wollten sehen ob das Stockmaß sich tatsächlich unter einem Reiter verringert und ob es sich bei hoher Halshaltung erhöht. Der Versuch war erfolgreich. Wir konnten an den drei Pferden, die wir uns angesehen hatten, beides feststellen.

Die Resonanz im Internet auf dieses, wie ich dachte harmlose Experiment, war aber erstaunlich. Von Interesse über Unverständniss bis hin zu Beschimpfungen und der Lächerlichmachung war alles dabei.

Ein häufiger Einwand, den ich auch “gesehen” hatte war, dass der Rücken weggedrückt wird wenn das Pferd so unvorbereitet stark aufgerichtet wird.  Das habe ich heute nochmal aufgeriffen. Auch auf die Gefahr hin wieder Dogmen zu verletzen.

In dem neune Buch von Racinet:  “Auf dem falschen Fuß: Kritische Betrachtungen zur modernen Dressur” (das im Übrigen sehr lesenswert ist) hat der Autor eine optische Täuschung aufgedeckt. Er hat ein gezeichnetes Bild eines Pferdes in einer entspannten Position gemalt und die gleiche Zeichnung nochmals abgebildet, im zweiten Fall aber mit aufgerichtetem Hals. Das Bild wurde dafür retouchiert und zwar wurde nur der Hals im Winkel verändert sonst nichts. Der gefragte Betrachter “sieht” sofort, dass der Rücken des aufgerichteten Pferdes Hohl ist. In diesem Fall kann man aber nachweisen, dass es nicht so ist, denn am Rücken wurde ja rein gar nichts verändert.

Interessant, dachte ich und habe meine Bilder herausgekramt. Von Samira und von Nala habe ich je ein Bild genommen wo sie ein Leckerchen aus einem Eimer auf Bodenhöhe, Brusthöhe und Maximalhöhe die sie geschafft haben herausnehmen. Dann habe ich die Rücken ausgeschnitten und durcheinandergemischt. Anschließend in beliebiger Reihenfolge nebeneinander eingerahmt und hier sind sie:

Nun ja, ich tue mich jedenfalls schwer zu sehen auf welchem Bild das Pferd den Rücken wegdrückt. Immerhin war die Aufrichtung extrem.

Also, hier nochmals ausdrücklich: Es handelt sich hier um reine Neugierde und ich sage nicht, dass jetzt alle ihren Pferden die Köpfe hochziehen sollen und nie wieder in Dehnung reiten sollen. Denn reiten ist eine komplexe Sache und viele Dinge sind wichtig und zu beachten.

Die Auflösung findet ihr hier. Es hat schon mancher falsch getipt!


Termine, Termine!

Montag, 2010-07-26

Am 21. – 23. August ist Karen Rohlf in NRW,  bei Kleve! Filmchen z.B. hier. Direkt danach ist am 24. – 26. und 27. – 29.  August Philippe Karl in Pegestorf.


Abendsonne

Dienstag, 2010-07-20


Mehr Bildchen hier.


Umgekehrte Psychologie und Gleichgewicht

Donnerstag, 2010-07-08

Mirchen war die letzten Tage etwas unmotiviert fleißig vorwärts zu gehen. Zwei Tage leg lessons (Erziehung auf den Schenkel in dem man den Schenkel ganz zart kurz anlegt und wenn nicht die erwünscht deutliche Reaktion des Pferdes kommt sofort mit der Gerte antitschen und die Gerteneinwirkung relativ schnell steigert bis eine Überdeutliche Reaktion des Pferdes kommt. In diesem Augenblock hört man mit jeglicher Einwirkung auf.  Dann wird es von vorne begonnen. Natürlich immer mit der zarten Berührung des Schenkels, denn das ist ja das Ziel der Übung) hat leider irgendwie nicht den nachhaltigen Erfolg gebracht den ich mir erwünscht hatte. Es mag an mir liegen, höchstwahrscheinlich benutze ich zwischendurch unbewußt den Schenkel wieder ohne Konsequenzen, aber vielleicht kann ich es ja noch zusätzlich von einer anderen Seite angehen.

Was würde man im Natural Horsemanship machen wenn das Pferd zu etwas keine rechte Lust hat? Umgekehrte Psychologie! “Du darfst auf keinen Fall in diesen Anhänger rein, das ist meiner, da dürfen nur wichtige Leute rein…” Nun hatte ich unter Ian Bensons Anleitung letztes Jahr mal versucht Samira möglichst langsam zu reiten in der Hoffnung, dass ihr das irgendwann zu blöd ist und sie schneller möchte. Ist aber nicht so gut gelungen.

Hier also der gestrige Spontaneinfall: Rückwärts! Ich dachte mir das Rückwärts mal ein bssichen zu verbessern, sprich mit einer vernünftigen Halshaltung und ganz nachgiebig im Maul und mal ein bisschen länger und die Schultern immer schön gerade vor die Hinterhand usw.  Das ging nach einer Weile sehr schön und wir haben auch mal eine ganze lange Seite so gemeistert. Dann habe ich sie toll gelobt und meine Schenkel wieder vor, an den Gurt genommen und zack kam ein zündendes Vorwärts! Braaaaav! Doppeltbrav!! Aha!

Ich denke, dass hier sowohl die Psychologie als auch das Gleichgewicht eine Rolle gespielt hat. Sie war aufgerichtet, gerundet, auf der Hinterhand, weich im Maul und mit den Gedanken bei “wieder vorwärts”.

Danach ging alles besser. Ist das wohl das Gleichgewicht ersten Grades?

P.S. Nachdem das Eis jetzt gebrochen ist bemühe ich mich extrem, meine Beine fast schon ein bischen abszuspreizen, also niemals aus versehen unser Schenkelsignal einzusetzen und auch mit den Händen in jeder Situation betont nachgiebig zu sein. Ihr also nicht den zartesten Ansatzbunkt zu überlassen. Samira reagiert sehr gut darauf und hat sich auf diesen “leisen Tonfall” eingelassen. Keine Gerte, kein Demi-Arret und ein sehr bemühtes Pferd.


Letztes Jahr im Oktober

Montag, 2010-07-05

…da sind wir in Pegestorf geritten. Die Fotos sind nun da. Ach, es hat so einen Spaß gemacht!

Mehr Bilder hier.


Fotos mit Pfeilen

Montag, 2010-06-21

Größere Ansicht hier.

Wir haben mal versucht den gleichen Moment in der Trab- bzw. Galoppphase zu erwischen und auf ein paar Sachen geschaut die sich verändern wenn das Pferd  gebeten wird den Hals und Wiederrist tief  (Stirnlinie hinter der Senkrechten) oder  andehoben zu tragen.

Besonders aufgefallen ist uns, dass in unserem Beispiel die Hinterbeine bei erhobenem Kopf weiter unter den Pferdekörper kommen und, dass die Lende des Pferdes (direkt hinter dem Reitergesäß) aufgewölbter erscheint.

Ein Wegdrücken des Pferderückens passiert also nicht automatsich wenn das Pferd den Hals hebt und ein Aufwölben passiert nicht automatisch wenn es den Hals senkt.

Andersherum ist es natürlich auch nicht so, dass es immer umgekehrt wahr ist. Ein hochgezwungener Hals kann sehr schädlich sein und die richtige Dehnungshaltung ist unverzichtbar. Sie sollte sich immer mit der Aufrichtung abwechseln.  In dem Maße wie es für jedes Pferd gerade am förderlichsten ist.

Wichtig ist, dass der Wiederrist nicht absackt. Denn das passiert leider wenn sich ein Mensch auf ein Pferd setzt erst einmal.

Die Bilder sind gespiegelt  weil ich den richtigen Moment , in der die Pferdebeine ungefähr in der gleichen Phase sind nicht anders erwischt habe. Aber es war auf beiden Händen der gleiche Effekt zu sehen. Wirklich…


Natural Horsemanship-Demo

Montag, 2010-06-21

Unsere Merkblätter gibt es hier.

Wir hatten am Sonntag unsere Vorführung im Rahmen einer Reithalleneröffnung hier im Dorf.  Das Thema war Natural Horse-Man-Ship, wie das so aussieht. Die Fotos mit der Profikamera haben wir noch nicht bekommen. Ein paar Schnappschüsse gibt es schon einmal hier.

Es war sehr lustig. Die Pferdchen haben super mitgemacht und mal wieder bewiesen, dass man ihnen wirklich vertrauen kann.

Filmchen ist hier und hier.  Eher so mittelgute Qualität…


Wir üben für unsere Vorführung!

Dienstag, 2010-06-15

Mehr Bildchen hier.


Yeaahhh, ab ins Wasser!

Montag, 2010-06-07


Tollstes Badewetter


Amanda wartet ab

Mit dem Strom schwimmen geht ganz einfach. Gut, dass Mirchen auch dagegen kann. Ich muß mich dann frecherweise an ihrem Schweif festhalten.


Kein Kommentar

Und dann noch einmal die Wasserloch-Rituale von Carolyn Resnick. Hat eigentlich nicht wirklich was mit Wasser zu tun, dennoch: Hier nochmal auf Videos gezeigt von Stina Herberg. Ich hatte sie schon einmal gepostet. Aber es ist so schön…


 

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