Noch einmal Bildchen. Beim nächsten mal gibt es wieder Inhalt
Samstag, 2012-01-21
Mehr Bildchen hier.
Samstag, 2012-01-21
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Freitag, 2012-01-13
M&M sehr wichtig in ihrem Winterquartier. Kurzes Poser-Video.
Sonntag, 2012-01-08
… neiiiin, wir reiten wirklich bei jedem Wetter und jeder Tages- und Nachtzeit. Es macht Spaß!
Die Poser.
Mehr Bildchen hier.
Donnerstag, 2011-12-01
Endlich habe ich Zeit über den Theorievortrag von Philippe Karl im August zu berichten. Er war, wie bisher immer, höchst spannend und auch amüsant.
Eine der Fragen, die an ihn gestellt wurden war, ob er die Sache mit der Passverschiebung nochmal genauer erklären könnte. Das hat er getan und ich versuche es hier mal wieder zu geben. Wie immer soll das hier eher ein Anreiz sein ihn life anzusehen denn so ein Text der von mir dahingekritzelt wird kann nie so lebhaft, mitreißend und in sich geschlossen sein wie ein Herr Karl in echt.
Also, der Schritt ist ein Viertakt. Das weiß jedes Kind. Ein ungestörter Schritt hat ein gleichmäßiges Auffußen der vier Hufe auf den Boden, eine immer gleiche Abfolge von 1-2-3-4-1-2-3-4… Gibt es eine zeitliche Kopplung von zwei Schlägen also 1-2—3-4—1-2—3-4… dann ist der Schritt passverschoben. Im Extremfall läuft das Tier wie ein Kamel mit je zwei Beinen gleichzeitig: 1/2—3/4—1/2—3/4… 1 und 2 sind das Hinter- bzw Vorderbei auf einer Seite, 3 und 4 auf der anderen.
Wie kommt es dazu? Wenn nicht gerade Schulschritt reitet dann liegt es an einem vozeitigen Kontakt der Vorderbeine mit dem Boden und ein verzögertes Abheben der Hinterbeine vom Boden. Das passiert bei einem verkrampften und steifen Rücken, bei einer Überlastung der Vorhand und bei einer schleppenden Hinterhand. Und da die Dressurreiterei ein Pferd hervorbringen sollte, dass entspannt im Rücken mitschwingt, die Vorhand entlastet um den Reiter gut tragen zu können und geschmeidig auf einer aktiven Hinterhand wenden zu können ist es in der Tat verwunderlich, dass die “Besten der Besten” Dressurrpferde passverschoben gehen. Ich verkneife mir jeden weiteren Kommentar dazu sonst schreibe ich mich wieder in Rage…
…der Schulschritt, genau. Ein ausgebildetes Dressurpferd, dessen Bewegungen immer weiter herausgeformt und stilisiert werden kommt auch zu einer Taktverschiebung um Schritt, dem Schulschritt. Das Pferd verzögert die Bewegungen der Vorderbeine und beschleunigt die der Hinterbeine. Dadurch nähern sich in der Bewegung nicht das Vorder- und Hinterbein der gleichen Seite, sondern der gegenüberliegenden Seite an. Der Schulschritt ist eine Diagonalverschiebung, also das Gegenteil einer Lateralverschiebung wie es der Pass ist. Das Pferd ist aufgerichtet und wirkt erhaben, der Rücken ist losgelassen, die Hinterbeine sind mit dabei und aktiv.
Zum Schluss noch die Hinweise zur Korrektur eines Pferdes was eine Passverschiebung zeigt? Alles was was den Rücken loslässt, das Gleichgewicht nach hinten verschiebt und die lateralisierung der Beine fördert. z.B. biegen (weil ein passgehendes Pferd sich nicht biegen kann), Schulterherein auf der Volte (denn da ist das Pferd gezwungen die Hinterbeine zu bewegen), Übergänge im Schulterherein, überhaupt Schulterherein (weil es diagonalisiert), korrekte Dehnungshaltung (zum loslassen der Hals- und Rückenmuskeln) und Aufrichtung des Halses (um das Gleichgewicht zu verbessern), Rückwärtsrichten (denn das ist ein diagonaler Zweitakt). Nicht so gut zur Korrektur ist die Traversale. Sie begünstigt den Pass. Total daneben, nicht nur weil es die Passverschiebung begünstigt ist es das Pferd im Hals zu eng zu reiten, egal ob tief oder hoch.
Ein blockierter Rücken kann im Übrigen auch einen passverschobenen Galopp hervorbringen.
Ich zeichne euch morgen Skizzen dazu.
Montag, 2011-10-10
Wir wurden von Christiane Horstmann wieder etwas auf Vordermann gebracht.
Trab nach vorne (er verwirft sich ein bischen weil ich eine Hand gerade nicht am Zügel habe)
Kruppeheraus (auf der Volte, ganz schwierig…)
Mehr Bildchen gibt es hier. Fotos von den anderen Teilnehmern folgen sobald ich Zeit habe.
Donnerstag, 2011-10-06
Das Konzept Pferde in Bewegung über verschiedene Untergründe zu halten hat sich aus der Zusammenarbeit und Experimentierfreude vieler Leute überall auf der Welt entwickelt und tut es immer noch. Es ist toll! Diese Idee jedoch “Paradies” zu nennen kam mir schon immer etwas naiv wenn nicht vermessen vor. Jetzt wurde der Begriff geschützt und darf nur mit Lizenz benutzt werden. Also heißt unser Konzept ab jetzt Paddock Trail. Das ist ein guter beschreibender Name und weiterhin den meisten Beteiligten, weil auf englischer Sprache, verständlich.
Mittwoch, 2011-09-28
Wir haben es besucht, das Weideparadies. Toll war’s! Auf einem 5,5 km Wegesystem bewegen sich die Pferde durch viele verschiedene Aktivitätsbereiche. Vom Wasserloch zum Sandwelzplatz über Stock und Steine, durch den Wald und auf tollen Anhöhen mit Blick über das Tal. Sie können nach Salzsteinen und Kräutern zwischen den Steinen suchen und scharren oder sich auf die Suche nach etwas Freßbarem begeben. Abwechsung gibt es hier genug es wird sogar ständig etwas neues gebaut. Und nicht nur das, hier werden krumme Hufe wieder gerade, wie von selbst. Also ich bin wirklich begeistert.
Wer sich mal eine wirklich gute Pferdehaltung ansehen will oder etwas über Natural Hoofcare lernen will dem sei dieser Ort sehr empfohlen:
Mittwoch, 2011-09-28
Diese Stoppelfelder schreien aber auch geradezu nach Fotoshooting…
Mehr Bilder im gleichen Album weiter unten hier. Also ab hier die neuen Bildchen.
Sonntag, 2011-09-18
Eo, Mirchen und Obeyah und wir drei Grazien. Oder auch: die Reiter der Apocalypse… Leider ist Sarah als Fotografin selten mit drauf. Fotografenschicksal. Mehr Bildchen hier.
Ich schulde euch noch einen Bericht über die Theoriestunde von Philippe Karl in Fintel. Ich weiß!
Freitag, 2011-09-09
Mirchen und Eo sollen schneller und geschmeidiger auf den isolierten Schenkel (Hintern herum) und auf den indirekten Zügel, den “Neck rein” (Schultern herum) reagieren. Wie schon bei Ian Benson arbeiten wir an der Genauigkeit meiner Anweisungen ans Pferd. Ob es ein Zentimeter genauer Zirkel am Strick ist oder ein halbe Sekunde genaues Zeitfenster in dem das Pferd reagieren sollte, beides erhöht unglaublich die Aufmerksamkeit und die Sicherheit. Für die Pferde wird damit alles einfacher zu verstehen für den Reiter ist es gar nicht so einfach…
Freitag, 2011-08-19
Ian Benson ist wieder für eine Weile in Deutschland und nach der Tagung auf Arhöna ist er auch wieder zu uns gekommen. Leider war nur Zeit für jeweils ein Pferd pro Person und ich habe Eo gewählt weil er noch nie bei Ian vorstellig war. Sehr brav der Kerl, wie immer. Und obwohl Samira immer zu seinem Widerschaer Corleone hinschlawenselt ist und mit ihm geflirtet hat, konnte Eo sich nach kürzester Zeit voll auf die Aufgaben konzentrieren. Die gnädigen Zuschauer haben dann für ihn die Aufgabe übernommen seine Miniherde zu verteidigen. Das Thema war durch maximal präzise Anweisungen die Aufmerksamkeit und das Vertrauen auf sich zu lenken und dann die Shculterkontrolle zu verfeinern. Für ersteres habe ich z.B. einen Klebestreifen auf den Führstrick bekommen um einen genauen und gleichbleibenden Zirkel anweisen zu können. Für zweiteres sollte ich eine gerade Line gehen und den Eo dabei in Halbkreisen vor mir gerlaufen lassen… möglichst fließend… das üben wir dann noch mit dem fließend. Dieses Schulterherumschicken und auch die Kruppe herausschicken war die Vorübung zu dem Vorhaben. Hier soll möglichst niemals am Kopf des Pferdes gezogen werden. Erstens weil esunelegant und unnötig ist, zweitens weil es das Pferd auf die Vorhand bringst, was wir gerade nicht wollen. Also wie so oft bei Ian WENIGER machen, länger warten. Die Richtung in die das Pferd gehen soll wird nicht durch Zug am Strick angegeben sondern durcht hindrehem und Ellbogen hinzeigen. Dann bringt man etwas Bewegung von der anderen Seite rein und entlässt es in diese Richtung. Ist uns alles bekannt aber diesmal wurde noch genauer hingeschaut. Das Pferd soll selber auf die lösung kommen, Entscheidungen treffen, ausprobieren, die Konsequenzen und Nicht-Konsequenzen erfahren… und ich gebe ihm den Raum und die Zeit dafür. Eo war auf jeden Fall hochinteressiert und hochkonzentriert bei der Sache.
Nachdem Ian zu den nächsten Hilfsbedürftigen gefahren ist haben wir noch ein paar Runden gedreht und weil ein Hindernis auf dem Platz herumstand sind wir da mal drüber. Ich glaube Eo hat so etwas noch nie gemacht. Er wirkte ertaunt darüber, dass er gerade da lang sollte wo diese Stange im Weg lag, hat die Aufgabe aber verstanden und mit bedacht gelöst. Erstmal gaaaanz langsam und vorsichtig ein Bein nach dem anderen, mit Verschnaufpause als die beiden Vorderbeine schon einmal drüber waren. Ich hab ihn so lieb, den schönen Mann!
Mirchen hatte heute nur Stoppelfeldgalopp zur Aufgabe. Leider war da noch kein Fotograf zugegen.
Den Strick mit dem schweren Karabinerhaken benutze ich nicht mehr. Nachdem Ian darauf hingewiesen hat, dass dieser nicht so nett ist habe ich das Ding auch direkt aus Versehen an den Ellenbogen bekommen und habe einen blauen Fleck.
Mehr Fotos hier.
Donnerstag, 2011-08-04
…war eher erholsam:
Die “Berge” in Witzenhausen sind nicht ganz so ansterngend.
Hier geht man lieber ins Kino…
…oder plantschen.
Warten auf dem Supermarktparkplatz.
Eomir mußte mit seinem neuen “Zwangskumpel” Corleone ausgehen.
Und abends noch eine Runde mit M&M.
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